Bei der Planung und Organisation einer Hochzeit steht auch der Punkt „Hochzeitseinmarsch“ auf der Checkliste der Brautleute. Es ist sicherlich nicht der aufwendigste und zeitintensivste Punkt - normalerweise - muss aber dennoch zumindest mit Pfarrer und Organisten bzw. Sängerin abgesprochen werden.
Bei dem traditionellen Hochzeitseinmarsch sitzen die Gäste bereits in der Kirche wenn die Braut in Hochzeitswagen oder Hochzeitskutsche vorfährt. Der Bräutigam wartet am Altar bis der Brautvater die Braut zum Altar führt und dem Bräutigam übergibt. Beim Einmarsch der Braut zieht diese alle Blicke auf sich, denn weder Gäste noch Bräutigam haben zuvor das Brautkleid gesehen.
Fährt das Hochzeitspaar gemeinsam zur Kirche, wird es entweder vor der Kirche von den Gästen empfangen und die Gäste folgen dem Paar in die Kirche oder aber die Gäste warten auch hier bereits in der Kirche. Ein Nachteil des Einzuges gemeinsam mit den Hochzeitsgästen ist die Unruhe in der Kirche, bis alle Gäste Platz genommen haben und der Pfarrer mit der Trauungszeremonie beginnen kann.
Diese Varianten für den Kircheneinmarsch an der Hochzeit sind sicherlich die am weitesten verbreiteten.
Wer jedoch eine ausgefallene Hochzeitsfeier plant und diese bereits mit einem ebenso ausgefallenen Kircheneinmarsch beginnen möchte, muss möglicherweise auf einen toleranten und aufgeschlossenen Pfarrer hoffen. Vielerorts bestehen die Pfarreien noch immer auf die klassische Gestaltung.
Janine und Michael haben sich für eine sehr ausgefallene Gestaltung des Kircheneinmarsches entschieden und hatten nicht nur Glück mit der Pfarrei, sondern auch mit den Trauzeugen, Brautjungfern und Freunden, die tatkräftig mitwirkten und vollen Einsatz zeigten. Dieser Stil - erstmals gesehen in Amerika - erfreut sich inzwischen auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
